RWW aktuell Saison 11

#1 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 10.07.2013 22:58

In der letzten Saison aus verschiedensten Gründen eingeschlafen, soll es jetzt wieder mit der Berichterstattung über RW Wiesbaden regelmäßig weiter gehen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.


RW Wiesbaden übernommen am 20.06.2010. Seit dem 215 Ligaspiele, 59 Siege, 68 Unentschieden und 88 Niederlagen (245 Punkte), Torverhältnis: 249:308.
Zukünftige Ziele: Allmähliche Etablierung im Oberhaus.´

Kevin_93

Kader für neue Spielzeit steht bereits

#2 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 10.07.2013 23:14

In Wiesbaden werden sich wohl viele aktuell ein wenig die Augen reiben. In den letzten Jahren tröpfelten die Neuzugänge nach und nach erst ein, manchmal auch erst nach dem ersten oder zweiten Spieltag. Diese Saison ist jedoch alles anders. Bereits am vergangenen Montag, als die Mannschaft ins Trainingslager nach Rheinfelden (Baden) aufbrach, waren alle neuen Spieler mit dabei. "Das ist auch für mich mal sehr angenehm, immerhin habe ich so nicht schon vor der Saison andauernd hohen Puls und ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko", scherzte Manager und Trainer Kevin_93, als ihn ein paar Journalisten bei der Ankunft abfangen konnten. Für die Abwehr konnte der 26-Jährige Tscheche Bogdan Jalenco vom Meister Prag verpflichtet werden. Für ihn wurden rund 6,5 Millionen € auf den Tisch gelegt. Im Mittelfeld kommt Ivan Usachev vom FC Duisburg hinzu. Der 33-Jährige kostete rund 5,2 Millionen €. Schließlich wurde mit dem 25-Jährigen Filippo Tozzi ein talentierter Stürmer aus Parma für rund 5,4 Millionen € verpflichtet. Äußerungen der Vereinsführung oder von den Spielern gab es noch nicht. Die Mannschaft arbeitet seit Dienstag im Trainingslager. Erst für morgen ist eine Pressekonferenz mit Kevin_93 sowie den Neuzugängen geplant. Abpfiff-Präsident Scabinho schaute aber schon einmal vorbei und hieß die Mannschaft in seinem Heimatort herzlich willkommen.


RW Wiesbaden übernommen am 20.06.2010. Seit dem 215 Ligaspiele, 59 Siege, 68 Unentschieden und 88 Niederlagen (245 Punkte), Torverhältnis: 249:308.
Zukünftige Ziele: Allmähliche Etablierung im Oberhaus.´

Kevin_93

Offener Brief des Präsidenten

#3 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 10.07.2013 23:32

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kollegen,

der AFB-Pokal ist ein Wettbewerb, der für RW Wiesbaden in den vergangenen Jahren zu einem sehr erfolgreichen Unterfangen geworden ist. Die Mannschaft stand drei Mal in Folge im Halbfinale und räumte dabei viele Topclubs aus dem Weg. Darunter waren auch große Feiertage, wie die Heimerfolge gegen Hamburg und München. Hinzu kommt die kontinuierliche Arbeit, die wir seit Jahren machen. In der letzten Saison wurden alle Punkterekorde gebrochen, Wiesbaden stand bis zum 22. oder 23. Spieltag sogar auf Rang Acht der Tabelle. und war eine echte Sensation. Das alles scheint jedoch wieder in Vergessenheit geraten zu sein. Jetzt kam es zur Wahl des Endspielorts unter den Managern. Wiesbaden wurde ausgelost und stand damit ebenfalls zur Abstimmung. Am Ende sind wir leer ausgegangen. Das ist allerdings nicht das größte Ärgernis für mich und den Verein. Ich hätte es Rostock ebenfalls sehr gegönnt, da dort seit vielen Jahren ein unfassbar guter Job gemacht wird. Stattdessen wird das Pokalfinale jetzt im Stadion eines Vereins stattfinden, der in den letzten Jahren heruntergewirtschaftet wurde und nach dem Abstieg in die zweite Liga vor einem Trümmerhaufen steht. Ist es Gerecht, einen Club, der so viele Fehler in der Vergangenheit gemacht hat jetzt noch mit dem Pokalfinale zu belohnen? Hat Gladbach immer noch den Meister-Bonus, der eigentlich nach sieben langen Saisons aufgebraucht sein dürfte? Ich kann nach dieser Entscheidung der Managergemeinde nur den Kopf schütteln und entrüstet den Finger in die Wunde legen. Wo kommen wir denn da hin, wenn in Zukunft alle abstimmbaren Entscheidungen nach bloßer Willkür getroffen werden? Ich kann mir keine anderen Gründe als Willkür darunter vorstellen, eine ahnungslose Managergemeinde, die ihren jeweils eigenen Verein zu Rum und ehre führen möchte, ich unterdrücke einen Würgereiz! Am Ende hätten viele Vereine dieses Pokalfinale verdient, Wiesbaden, Rostock und auch viele Clubs, die nicht ausgelost wurden, aber sicherlich nicht Gladbach. Ich habe das Gefühl, wir können uns in den kommenden Jahren auf den Kopf stellen und werden niemals solche Anerkennung bekommen, vielleicht ist für viele Wiesbaden auch aus irgendwelchen Gründen ein rotes Tuch. Wie dem auch sei: Ich hoffe sehr, dass die Mannschaft und der Trainer eine sehr deutliche Antwort auf dieses Fiasko nicht nur in der kommenden Spielzeit, sondern so lange, bis die Managergemeinde auch einmal über ihre Entscheidungen nachdenkt geben werden.

Beste Grüße,

Erik Hausschild
Präsident von rot-weiß Wiesbaden

Manager Kevin_93 äußerte sich nur kurz zu diesem Brief: "Da möchte ich eigentlich nicht viel dazu sagen. Wir alle kennen Erik und wissen, dass er manchmal auch übers Ziel hinausschießen kann. Ich finde die Entscheidung der Manager-Gemeinde ebenfalls unglücklich, werde mich aber dadurch nicht von meiner Arbeit abbringen lassen. Ich habe eine Mannschaft auf die neue Saison vorzubereiten, bitte entschuldigen Sie mich."


RW Wiesbaden übernommen am 20.06.2010. Seit dem 215 Ligaspiele, 59 Siege, 68 Unentschieden und 88 Niederlagen (245 Punkte), Torverhältnis: 249:308.
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Kevin_93

RE: Offener Brief des Präsidenten

#4 von Felix96 ( gelöscht ) , 10.07.2013 23:36

Deutliche Worte, wen auch extrem schön verpackt Kev^^
Verstehe zwar auch nciht ganz, wieso Gladbach am Ende gewonnen hat, aber ich würde da jetzt mal halblang machen.
Du wirfst hier immerhin der Mehrheit der Manager vor, nicht mitzudenken, das finde ich übertrieben. Ich denke mal wir können alle verstehen, dass du dich darüber aufregst, aber trotzdem, Komm ma runter Minjung

Felix96

RE: Offener Brief des Präsidenten

#5 von Gelöschtes Mitglied , 10.07.2013 23:41

Wenn ich bedenke das ich für Wiesbaden gestimmt habe würde ich nach dem fast wieder anders abstimmen. Mensch, das ist Demokratie. Sieht eben jeder anders und das ist gut so. Wo kämen wir nur hin wenn alle das gleiche Empfinden und denken würden. Bleibe einfach noch ein paar Jahre und dann bist Du auch dran und hoffentlich auch Rostock. Nehme es einfach gelassen ist doch keine Abstimmung gegen Dich gewesen, was sich in Wiesbaden tut wird sehr wohl bemerkt.



Ich begrüße auch herzlich unsere "Gäste" aus den USA und aus dem Vereinigten Königreich beim "mitlesen"

zuletzt bearbeitet 10.07.2013 23:41 | Top

RE: Offener Brief des Präsidenten

#6 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 10.07.2013 23:41

Zitat von Felix96 im Beitrag #4
Deutliche Worte, wen auch extrem schön verpackt Kev^^
Verstehe zwar auch nciht ganz, wieso Gladbach am Ende gewonnen hat, aber ich würde da jetzt mal halblang machen.
Du wirfst hier immerhin der Mehrheit der Manager vor, nicht mitzudenken, das finde ich übertrieben. Ich denke mal wir können alle verstehen, dass du dich darüber aufregst, aber trotzdem, Komm ma runter Minjung


Der Brief ist nicht von mir, sondern vom Präsi ^^ - ein Bisschen Staub aufwirbeln kann man doch manchmal :) - Wie gesagt: Ich versteh die Entscheidung nicht, aber respektier sie. Was jetzt der Präsi den Managern vorwirft, ist nicht mein Bier.


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Kevin_93

RE: Offener Brief des Präsidenten

#7 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 10.07.2013 23:44

Zitat von Schalker im Beitrag #5
Wenn ich bedenke das ich für Wiesbaden gestimmt habe würde ich nach dem fast wieder anders abstimmen. Mensch, das ist Demokratie. Sieht eben jeder anders und das ist gut so. Wo kämen wir nur hin wenn alle das gleiche Empfinden und denken würden. Bleibe einfach noch ein paar Jahre und dann bist Du auch dran und hoffentlich auch Rostock. Nehme es einfach gelassen ist doch keine Abstimmung gegen Dich gewesen, was sich in Wiesbaden tut wird sehr wohl bemerkt.


Ruhig bleiben...wenn das exakt so meine Meinung wär, hätte ich das auch als Manager selber sagen können und nicht den Präsi vorschicken müssen. Ist einfach nur eine kleine Provokation gewesen, eine schöne Story am Rande, die aber zu mindest von mir nicht sonderlich Ernst gemeint war. Und noch mal: Was kann ich für die Worte meines Präsis?


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RE: Offener Brief des Präsidenten

#8 von Gelöschtes Mitglied , 10.07.2013 23:51

Schon gut, mein Jürgen ist auch so ein Vogel, wenn der mal steil geht habe ich auch immer den Spaß ihn wieder einzufangen



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zuletzt bearbeitet 10.07.2013 23:51 | Top

RE: Offener Brief des Präsidenten

#9 von Felix96 ( gelöscht ) , 10.07.2013 23:56

Dann sag deinem Präsi er muss seine Zunge zügeln, sonst ist das ein gefundenes Fressen für die Bild, so'n kleiner Effenberg (der war das doch mit dem Mittewfinger?!)

Felix96

RE: Offener Brief des Präsidenten

#10 von Gelöschtes Mitglied , 10.07.2013 23:58

Zitat von Felix96 im Beitrag #9
Dann sag deinem Präsi er muss seine Zunge zügeln, sonst ist das ein gefundenes Fressen für die Bild, so'n kleiner Effenberg (der war das doch mit dem Mittewfinger?!)


Und wir müssen deswegen wieder extra ein ABO abschließen weil das gibt es nur bei BLÖD+



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RE: Offener Brief des Präsidenten

#11 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 11.07.2013 00:09

Zitat von Schalker im Beitrag #10
Zitat von Felix96 im Beitrag #9
Dann sag deinem Präsi er muss seine Zunge zügeln, sonst ist das ein gefundenes Fressen für die Bild, so'n kleiner Effenberg (der war das doch mit dem Mittewfinger?!)


Und wir müssen deswegen wieder extra ein ABO abschließen weil das gibt es nur bei BLÖD+


Vielleicht ist es ja gerade das, was er will. Möglicher Weise hat ihm die Blöd ja einen Vertrag angeboten...ich werd ihn mal bei einem Bier fragen. Jetzt muss ich erst mal meine Jungs ins Bett schicken...Frechheit, um kurz nach 12 Nachts noch Tischtennis spielen, geht ja mal gar nicht...


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RE: Offener Brief des Präsidenten

#12 von Gelöschtes Mitglied , 11.07.2013 00:13

In einer Stunde muß ich meine schon wieder wecken, frische Windeln, Fläschchen und danach WALDLAUF



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RE: Offener Brief des Präsidenten

#13 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 11.07.2013 00:18

Ich bin mehr der Taktik-Trainer...deshalb fahren wir auch jetzt schon zum zweiten Mal nach Rheinfelden...da lernen die Jungs wieder, sich auf badenserisch zu unterhalten (ja, auch die Ausländer), so dass wir in den meisten Ligaspielen eine Geheimsprache haben.


RW Wiesbaden übernommen am 20.06.2010. Seit dem 215 Ligaspiele, 59 Siege, 68 Unentschieden und 88 Niederlagen (245 Punkte), Torverhältnis: 249:308.
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RE: Offener Brief des Präsidenten

#14 von scabinho , 11.07.2013 00:22

Zitat von Kevin_93 im Beitrag #13
...deshalb fahren wir auch jetzt schon zum zweiten Mal nach Rheinfelden...da lernen die Jungs wieder, sich auf badenserisch zu unterhalten (ja, auch die Ausländer), so dass wir in den meisten Ligaspielen eine Geheimsprache haben.

Aber bitte diesmal:
Grumbiere net newe die Zwiwwle!


Es gibt kein Glück oder Pech im Fussball!

 
scabinho
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RE: Offener Brief des Präsidenten

#15 von Gelöschtes Mitglied , 11.07.2013 00:25

Zitat von scabinho im Beitrag #14
Zitat von Kevin_93 im Beitrag #13
...deshalb fahren wir auch jetzt schon zum zweiten Mal nach Rheinfelden...da lernen die Jungs wieder, sich auf badenserisch zu unterhalten (ja, auch die Ausländer), so dass wir in den meisten Ligaspielen eine Geheimsprache haben.

Aber bitte diesmal:
Grumbiere net newe die Zwiwwle!





Asylanträge liegen links, jeder immer nur einen und dann langsam in der Schlange vorwärts



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RE: Offener Brief des Präsidenten

#16 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 11.07.2013 00:34

Zitat von Schalker im Beitrag #15
Zitat von scabinho im Beitrag #14
Zitat von Kevin_93 im Beitrag #13
...deshalb fahren wir auch jetzt schon zum zweiten Mal nach Rheinfelden...da lernen die Jungs wieder, sich auf badenserisch zu unterhalten (ja, auch die Ausländer), so dass wir in den meisten Ligaspielen eine Geheimsprache haben.

Aber bitte diesmal:
Grumbiere net newe die Zwiwwle!





Asylanträge liegen links, jeder immer nur einen und dann langsam in der Schlange vorwärts


Na da passt ja unser Testspiel in Freiburg noch sehr gut rein. Am Wochenende ist übrigens ein Besuch beim Dorffest in Seelbach geplant...natürlich nur, um die Badische Kultur zu bewundern...


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RE: Offener Brief des Präsidenten

#17 von scabinho , 11.07.2013 00:43

Zitat von Kevin_93 im Beitrag #16
Zitat von Schalker im Beitrag #15
Zitat von scabinho im Beitrag #14
Zitat von Kevin_93 im Beitrag #13
...deshalb fahren wir auch jetzt schon zum zweiten Mal nach Rheinfelden...da lernen die Jungs wieder, sich auf badenserisch zu unterhalten (ja, auch die Ausländer), so dass wir in den meisten Ligaspielen eine Geheimsprache haben.

Aber bitte diesmal:
Grumbiere net newe die Zwiwwle!





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Na da passt ja unser Testspiel in Freiburg noch sehr gut rein. Am Wochenende ist übrigens ein Besuch beim Dorffest in Seelbach geplant...natürlich nur, um die Badische Kultur zu bewundern...

Seelbach liegt bei Offenburg und somit im Badischen!
Mir in Rhifelde lige zwar scho im badische, sinn aber Allemanne! Des isch e grosse Unterschied! Ihr könnet bi uns aber au net eifach die Grumbiere nebe de Zwieble lege!!


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zuletzt bearbeitet 11.07.2013 | Top

RE: Offener Brief des Präsidenten

#18 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 11.07.2013 01:04

Zitat von scabinho im Beitrag #17
Zitat von Kevin_93 im Beitrag #16
Zitat von Schalker im Beitrag #15
Zitat von scabinho im Beitrag #14
Zitat von Kevin_93 im Beitrag #13
...deshalb fahren wir auch jetzt schon zum zweiten Mal nach Rheinfelden...da lernen die Jungs wieder, sich auf badenserisch zu unterhalten (ja, auch die Ausländer), so dass wir in den meisten Ligaspielen eine Geheimsprache haben.

Aber bitte diesmal:
Grumbiere net newe die Zwiwwle!





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Na da passt ja unser Testspiel in Freiburg noch sehr gut rein. Am Wochenende ist übrigens ein Besuch beim Dorffest in Seelbach geplant...natürlich nur, um die Badische Kultur zu bewundern...

Seelbach liegt bei Offenburg und somit im Badischen!
Mir in Rhifelde lige zwar scho im badische, sinn aber Allemanne! Des isch e grosse Unterschied! Ihr könnet bi uns aber au net eifach die Grumbiere nebe de Zwieble lege!!


Aaaaha, damit ist eine Bildungslücke so eben auch geschlossen worden, wusste gar nicht, dass es da noch Unterschiede gibt. Trotzdem gehts am Wochenend nach Seelbach aufs Dorffescht. Da soll eine gute Band spielen, hab ich gehört...


RW Wiesbaden übernommen am 20.06.2010. Seit dem 215 Ligaspiele, 59 Siege, 68 Unentschieden und 88 Niederlagen (245 Punkte), Torverhältnis: 249:308.
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Kevin_93

Kevin_93 macht Hoffnung auf gute Zukunft

#19 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 12.07.2013 00:16

Der Manager und Trainer des Vereins, Kevin_93, stellte sich am gestrigen Nachmittag im Mannschaftshotel den Fragen der anwesenden Journalisten. Hier das wichtigste in der Übersicht:

Wie verläuft die Vorbereitung bisher?
Kevin_93: Die Mannschaft macht einen guten Eindruck, alle ziehen gut mit und jeder einzelne wird von Tag zu Tag besser.
Auf was liegt Ihr Fokus im Training?
Kevin_93: Zunächst einmal gilt es, alle wieder in Form zu bringen, wenn man aus der Sommerpause kommt, braucht es seine Zeit, bis man wieder das persönliche Maximum erreicht hat. Mir geht es darum, jeden einzelnen wieder in eine gute Verfassung zu bringen und auch die Mannschaft mindestens wieder dort hinzubringen, wo sie in der letzten Saison war. Daher achte ich auch viel auf die Taktik und das jeweilige Zusammenwirken der Mannschaftsteile.
Wie beurteilen Sie die drei Neuzugänge?
Kevin_93: Ich bin sehr zu Frieden damit, dass wir alle drei bekommen haben. Ivan Usachev gibt uns zusätzliche Stabilität im Mittelfeld und hat trotz seiner 33 Jahre noch sehr viel Qualität. Bogdan Jalenco wird in der Defensive eine echte Verstärkung mit noch Potential nach oben sein, da werden wir einen schönen Kampf zwischen ihm und Maciej Jachenco um den Posten des Abwehrchefs zu sehen bekommen. Filippo Tozzi ist ein guter Stürmer, der sehr viel Talent hat und in Zukunft mit Torben Peters für viel Wirbel sorgen kann. Ich habe in alle drei sehr großes Vertrauen und das, was ich im Training bereits gesehen habe, ist sehr vielversprechend.
Wieso wird ein Florenzo Lestini verkauft mit der Begründung, er sei zu alt und stattdessen kommt ein Ivan Usachev, der nur ein Jahr jünger ist?
Kevin_93: Junger Mann, Sie haben bei Ihren Überlegungen so einiges vergessen. Insgesamt haben drei Spieler unseren Verein verlassen. Michael Dessel und Emre Uluck waren beide auch schon 31, hinzu kam dann eben noch Florenzo. Neben Ivan Usachev haben wir aber auch jeweils einen 25 und 26-Jährigen Spieler verpflichtet. Das Team ist also insgesamt verjüngt worden. Ich habe außerdem in der letzten Saison beobachtet, dass einzelne ältere Spieler mit ihrer großen Erfahrung der Mannschaft sehr gut helfen und noch zusätzliche Stabilität geben konnten. Deshalb wollte ich so einen alten Hasen auch für die kommende Saison wieder im Boot haben.
Stimmt es, dass sie sich bei Ivan Usachev noch in einem Wettbieten gegen den TSV Cottbus durchsetzen mussten?
Kevin_93: Als Wettbieten würde ich das jetzt nicht bezeichnen. Cottbus hat von uns Florenzo Lestini bekommen und hat dann auch noch unser Gebot an Ivan überboten. Das fand ich persönlich jetzt nicht so lustig, besonders weil Ivan davor schon mehrere Tage bei uns im Probetraining war und wir uns im Grunde einig waren. Ein längeres Gespräch mit meinem Managerkollegen Schalker in Duisburg hat dann aber alles weitere geklärt, auch wenn wir am Ende noch etwas drauflegen mussten.
Was sagen Sie zu Äußerungen des inzwischen nach Basel verkauften Michael Dessel, der sich darüber beschwert hat, wie ein Hund vom Hof gejagt worden zu sein?
Kevin_93: Solche Aussagen finde ich persönlich immer sehr interessant. Michael Dessel war damals bei unserem Aufstieg mit 21 Saisontoren unser Held. Danach hatte er das Zeug dazu, in der ersten Liga ein Führungsspieler zu sein, ein starker Charakter, der nicht nur Worte, sondern auch Taten folgen lässt. Stattdessen ist seine Entwicklung aber nicht nach oben, sondern eher wieder nach unten gegangen. Er stand sich selbst im Weg, hat Ratschläge missachtet, war der arogante Michael, der alles besser wusste. Hätte er nicht immer versucht, seinen Kopf durchzusetzen und wäre er nicht nach unserem Aufstieg völlig abgehoben, wäre er heute sicherlich noch hier. So aber haben wir in der letzten Saison zunächst Torben Peters verpflichtet, um ihm klar zu signalisieren, dass er jetzt nicht mehr die Nummer Eins ist und um seinen Platz kämpfen muss. Das hat er nur teilweise getan, während aber Torben Peters noch mal eine tolle weitere Entwicklung gemacht hat und in der kommenden Saison sicherlich noch für viel mehr Furore sorgen wird. Daher haben wir uns jetzt dazu entschieden, ihn abzugeben und einem neuen, jüngeren und auch noch talentierteren Spieler, als ihm die Chance zu geben. Ich bin mir sicher, dass Michael nicht gerne davon hören wird, dass ich das jetzt alles hier auf den Tisch gelegt hat, aber wr sich so etwas erlaubt, der hat es auch verdient, mal verbal den Hintern versolt zu bekommen.
Mit Emre Uluck hat auch der langjährige Kapitän RWW verlassen. Wer wird sein Nachfolger und warum?
Kevin_93: Das wird Sergio Acosta sein. Er hat sich in den vergangenen zwei Jahren für den Verein aufgeopfert, ist der stärkste Spieler, den wir haben, übernimmt viel Verantwortung und spricht nach zwei Jahren fast besser Deutsch, als andere, die schon länger hier sind. Daher wird er die Aufgabe des Kapitäns übernehmen.
Die Experten sehen die Mannschaft im Abstiegskampf. Wieso gelingt es nicht nach inzwischen fünf Jahren in der ersten Liga, einmal weiter oben anzugreifen?
Kevin_93: Ich weiß gar nicht, was sie wollen! Wir haben über weite Strecken der letzten Saison hervorragend gespielt, waren lange in der oberen Tabellenhälfte, bis uns am Ende ein wenig die Puste ausging. Wir sind nicht die einzigen, die jedes Jahr stärker werden, da gibt es noch andere Clubs, die noch viel weiter den Geldbeutel aufmachen. Wir könnten auch mehr tun, wären dann aber in wenigen Jahren insolvent. Der Weg, den wir hier eingeschlagen haben ist sicherlich nicht kurz, aber er ist effektiv, bringt uns Stück für Stück nach vorne, wirft uns finanziell allerdings auch nicht aus der Bahn. Die Entwicklung vieler Teams immer weiter nach oben kann nicht ewig so weiter gehen. Irgendwann werden ein paar einen oder mehrere Fehler machen und dann werden wir da sein, das garantiere ich.
Was darf man in der kommenden Saison erwarten? Was ist das Saisonziel?
Kevin_93: Wenn mein Präsident schon kein Saisonziel bisher ausgegeben hat, dann werde ich das sicherlich auch noch nicht tun. Klar ist aber, dass ich mit dieser Mannschaft Spaß machen will, den Fans etwas bieten will. Wir haben das Team perfekt ergenzt und sind bereit, wieder für viel Furore zu sorgen. Das, was letzte Saison war, muss nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein. Ich möchte jetzt nicht, dass die Erwartungen zu hoch angesetzt werden, sage aber auch, dass sich am Ende keiner wundern braucht, wenn RWW eine der Überraschungsmannschaften der Saison werden sollte.


RW Wiesbaden übernommen am 20.06.2010. Seit dem 215 Ligaspiele, 59 Siege, 68 Unentschieden und 88 Niederlagen (245 Punkte), Torverhältnis: 249:308.
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Kevin_93

Remis in der Hölle Hannover

#20 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 19.07.2013 00:33

RW Wiesbaden hat die Saison mit einem Remis eröffnet. Vor ausverkauftem Haus reichte es beim VfR Hannover zu einem 0:0 Unentschieden. Der Punktgewinn muss insgesamt allerdings als glücklich bewertet werden.

Mit Bogdan Jalenco und Ivan Usachev waren zwei der drei Neuzugänge in der Startelf. Die Anfangsphase verlief allerdings überhaupt nicht nach dem Geschmack der rot-weißen. Hannover zeigte sich direkt viel agiler, spielfreudiger und aktiver. So ging schon nach wenigen Sekunden über Al-Khilaiwi und Cesar die Post ab, am Ende kam der Ball nach einer Flanke, die Uada unglücklich mit den Fäusten nach vorne abwehrte zum völlig frei stehenden Guie-Miyen, der aber zu überrascht war und das Leder aus fünf Metern drüber setzte. Die Abwehr zeigte sich auch in den folgenden Minuten nicht gerade im wachsten Zustand. So musste van der Kuijlen Conrads mit einem taktischen Foul bremsen und kassierte eine frühe gelbe Karte. Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte erspielten sich die Niedersachsen weitere dicke Möglichkeiten. So klärte Uada stark gegen Al-Khilaiwi und einmal zielte Riedel etwas zu ungenau. Auf der anderen Seite war RWW offensiv bemüht, brachte aber nicht mehr, als ein paar harmlose Distanzschüsse zu Stande.

Nach dem Seitenwechsel waren sie dann jedoch plötzlich zur Stelle. Über Usachev, der sich gut in die Mannschaft einfügte und Acosta lief der Ball gut in der gegnerischen Hälfte, eine schöne Hereingabe erreichte Torben Peters im Zentrum, der allerdings mit seinem Versuch am aufmerksamen Dahlinger im Tor der Gastgeber scheiterte. Anschließend übernahm der VfR wieder mehr die Kontrolle, die Partie war jedoch jetzt von der immer mehr einsetzenden Härte geprägt. So dauerte es bis 20 Minuten vor Schluss, ehe Hannover noch einmal eine gute Gelegenheit erspielte. Samuel Guie-Miyen war erneut im Mittelpunkt, denn dieses Mal setzte er sich herrlich gegen zwei Gegenspieler durch, schob dann aber den Ball knapp neben den Kasten. In einer hektischen Schlussphase hatte sich die Wiesbadener Abwehr relativ gut sortiert, so dass zwar immer wieder scharf in den Strafraum geflankt wurde, doch immer wieder klärten die Hessen. Nach seinem zweiten taktischen Foul sah van der Kuijlen drei Minuten vor dem Ende gelb, nur eine Zeigerumdrehung später flog auch Hannovers Hartmut Rath mit gelbrot vom Platz. Dann war Schluss in Niedersachsens Hauptstadt und eine turbulente, aber torlose Begegnung ging zu Ende.

„Das war sicherlich nicht der beste Auftakt. Vor allem spielerisch haben wir noch einige Wünsche heute offen gelassen. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Mannschaftsteile funktioniert noch nicht so, wie es soll, weswegen wir vor allem in der ersten Hälfte ziemlich geschwommen haben. Am Ende hätten wir uns über eine 0:2 oder 1:2 Niederlage nicht beschweren dürfen, weil Hannover besser war, aber irgendwie haben wir dagegen gehalten und einen Punkt geholt, mit dem ich natürlich auf Grund dieser Umstände zu Frieden bin“, meinte Kevin_93 nach der Partie sehr sachlich.

Der Kapitän Sergio Acosta schlug im Bezug auf die Härte im Spiel da schon härtere Töne an: „Wir haben noch viel Luft nach oben, das ist klar, aber das war auch ein extrem dreckiges Spiel heute. Als Hannover in der zweiten Halbzeit seine Angriffe nicht mehr so konsequent zu Ende gespielt hat, haben sie eben angefangen, wie die Schulbuben um sich zu treten. Da ist es völlig normal, dass es ziemlich ruppig wird. Ich denke vor allem nach der Pause haben wir uns nichts vorzuwerfen, mit etwas Glück gewinnen wir vielleicht sogar am Ende. So ist es ein Unentschieden, mit dem wir angesichts der Härte des Gegners gut leben können. Wir können denke ich froh sein, dass wir da am Ende alle heil rausgekommen sind.“

Im nächsten Spiel geht es am kommenden Sonntag zu Hause im ersten Heimspiel der Saison gegen den SV Berlin. Darauf werden wir in unserem Vorbericht ausführlich blicken.


RW Wiesbaden übernommen am 20.06.2010. Seit dem 215 Ligaspiele, 59 Siege, 68 Unentschieden und 88 Niederlagen (245 Punkte), Torverhältnis: 249:308.
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Kevin_93

Zweiter Punkt im zweiten Spiel

#21 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 23.07.2013 18:28

RW Wiesbaden hat am zweiten Spieltag der neuen Saison erneut unentschieden gespielt. Vor vollem Haus in der heimischen RWW-Arena hieß es am Ende 1:1 (1:0) gegen den SV Berlin. Ein Resultat, dass vor allem für die Berliner relativ schmeichelhaft ist.

Bei den Wiesbadenern gab Neuzugang Filippo Tozzi im Angriff neben Peters sein Startelf-Debüt. Auch Abwehrspieler Diego Zavagno kam zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison. Von Beginn an war RWW die aktivere Mannschaft. Im Mittelfeld gewannen sie viele Zweikämpfe und beschäftigten so immer wieder die Hintermannschaft der Gäste. Außer zwei knappen Abseitssituationen sprangen zwar zunächst keine Großchancen heraus, doch die Hauptstädter wurden stets ein wenig unter Druck gesetzt und agierten insgesamt zu passiv, um sich richtig zu befreien. So kam es, wie es kommen musste: Über Glaser, Hofer und Acosta ging es schnell nach vorne, der Ball wurde zu Torben Peters in den 16er durchgesteckt, der ließ zwei Gegenspieler geschickt ins Leere laufen und vollendete gekonnt zum 1:0 (26.). Bis zur Pause war die Begegnung ausgeglichen und spielte sich meist im Mittelfeld ab. Offensiv ging beim SV aber weiterhin wenig.

Das änderte sich nach der Halbzeitunterbrechung. Sie trauten sich offensiv mehr zu und profitierten davon, dass bei Wiesbaden zunächst die Abstimmung und Agilität der ersten 45 Minuten fehlte. So marschierte nach einem langen Ball von Grillon in der 51. Minute Ballabanow über links und sein Querpass wurde von Alain Stievenard per Direktabnahme aus 14 Metern zum 1:1 im Tor untergebracht. Der Schock saß nicht nur bei den Fans, sondern auch bei den Spielern tief. Das begründet vielleicht auch, warum Schröder wenig später nach einer weiten Flanke von Bollmann plötzlich freistehend den Führungstreffer auf dem Kopf hatte, aber am Tor vorbei köpfte. Das hatte einen Wuhtausbruch von Kevin_93 an der Seitenlinie zur Folge, der ihn fast auf die Tribüne verbannt hätte. Er verfehlte jedoch nicht seine Wirkung. Die Heimelf wachte wieder auf und kam kurz darauf zur zweiten großen Chance des Spiels. Maduni setzte Neuzugang Usachev gut in Szene, der tankte sich über rechts stark bis in den Strafraum durch, verfehlte aber aus spitzem Winkel knapp. Gerade schien sich ein offener Schlagabtausch zu entwickeln, als Berlins Pedebe mit gelbrot vom Platz flog. Diese Überzahl nutzten die Hessen für eine Schlussoffensive. Zunächst hielt die Gästeabwehr stand, doch eine Minute vor dem Ende kam sie dann, die große Chance zum Siegtreffer. Acosta lupfte herrlich in den Lauf von Usachev, der gab über rechts wieder Gas, passte scharf vor das Tor, wo Torben Peters sofort abzog, aber nur den Pfosten traf. So endete die Partie mit einer Punkteteilung.

„Wir haben uns im Vergleich zum ersten Spieltag besser präsentiert. Vor allem in der Offensive konnten wir deutlich mehr Akzente setzen, als noch in Hannover. Das Tor in der ersten Halbzeit war wichtig und hat uns bis zur Pause viel Rückhalt gegeben. Durch einen unerklärlichen Tiefschlaf meiner Mannschaft nach der Pause hat Berlin aber wieder zurück ins Spiel gefunden. Sie waren als Mannschaft nicht wirklich stark heute, aber ihre individuelle Klasse ist hoch und deshalb haben sie unsere Einladung zum 1:1 angenommen. Welchem Trainer wäre da an der Seitenlinie denn nicht die Hutschnur hochgegangen? Das Team hat dann aber Charakter gezeigt und ist gut zurückgekommen. In der Schlussphase hätte das 2:1 fallen müssen, aber wir haben den Ball nicht reinbekommen. So ist das ein Unentschieden, was für uns etwas unglücklich ist. Insgesamt bin ich aber mit dem Saisonstart zu Frieden“, bilanzierte Kevin_93 nach Spielende.

Torschütze Torben Peters meinte: „Das Glück, was wir in Hannover hatten, war heute leider nicht auf unserer Seite. Das ist zwar ausgleichende Gerechtigkeit, ist aber trotzdem etwas ärgerlich. Es ist natürlich auch schade für die Fans, die uns in diesem ersten Heimspiel einfach nur toll unterstützt haben. Vor allem, weil wir Berlin heute gut in Schach halten konnten und vorne auch immer wieder zu unseren Chancen gekommen sind. Wir haben aber nur eine genutzt und fangen stattdessen hinten so ein blödes Gegentor. Aber auch aus solchen Spielen können wir für die kommenden Wochen einiges mitnehmen und werden uns sicherlich weiter steigern. Über mein Tor freue ich mich, vor allem, weil es das erste für uns war und und einem dann natürlich eine kleine Last von den Schultern fällt. Ich hätte aber gerne auch das zweite am Schluss gemacht, muss jetzt dann aber am nächsten Spieltag einfach gegen Mainz zwei machen und dann ist alles gut.“

Blicken wir nach zwei Spieltagen erstmals auf die Tabelle. RWW steht mit bekanntlich zwei Punkten aus zwei Spielen auf Rang Zwölf. Dort beendeten sie auch bereits die vergangene Saison. Ein paar Plätze nach oben könnte es gehen, wenn morgen im Derby beim VfL Mainz der erste Saisonsieg gelingen würde. Den Vorbericht dazu gibt es in Kürze an dieser Stelle.


RW Wiesbaden übernommen am 20.06.2010. Seit dem 215 Ligaspiele, 59 Siege, 68 Unentschieden und 88 Niederlagen (245 Punkte), Torverhältnis: 249:308.
Zukünftige Ziele: Allmähliche Etablierung im Oberhaus.´

Kevin_93

rot-weiße wollen im Derby überzeugen

#22 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 24.07.2013 17:22

Am dritten Spieltag der Saison heißt es heute Abend: Derbytime. RW Wiesbaden gastiert beim Nachbarn VfL Mainz. Das Ziel ist klar: Verlieren verboten.

„Solche Niederlagen tun immer besonders weh. Wir haben in der Vergangenheit vor allem in Mainz öfter den Kürzeren gezogen und sind jetzt um so motivierter, dass das heute nicht passiert. Wir müssen nicht gewinnen, ich wäre auch mit einem Punkt zu Frieden, aber ich möchte am Ende sagen können, dass meine Mannschaft eine gute Leistung gezeigt hat“, forderte Trainer und Manager Kevin_93. Er ließ sein Team in den vergangenen Tagen hart auf dem Trainingsplatz arbeiten und gab immer wieder lautstark anweisungen. „Wenn man nicht mit vollem Einsatz dabei ist, kann man den Job gleich an den Nagel hängen“, kommentierte er sein Vorgehen.

Auf ihn wird sowieso eine besondere Aufgabe zukommen. Nur kurz nach dem Spiel in Mainz steht das Heimspiel im Pokal gegen Borussia Bielefeld an. Da gilt es besonders, die Kräfte gut einzuteilen. Dass etwa das Pokalspiel wichtiger sein könnte, als die bevorstehende Aufgabe in der Liga, wird wehement verneint. „Was wäre das denn, wenn wir in einem Derby nicht Vollgas geben würden? Beide Spiele sind wichtig und wir werden in beiden Spielen unser bestes tun, um möglichst zwei Siege einzufahren“, sagte Rainer Hofer. Er ist nicht der einzige, der in Mainz gute Siegchancen sieht: „Wir sind stärker als Mainz und haben uns im letzten Spiel bereits gesteigert. Wenn vorne die Chancenverwertung besser klappt, dann habe ich keinen Zweifel daran, dass wir dieses Spiel gewinnen werden“, machte Stürmer Torben Peters eine Kampfansage.

Zumal die Mainzer bisher keine wirkliche defensive Stabilität bewiesen. In den ersten beiden Spielen gab es bereits vier Gegentore, davon drei im ersten Heimspiel. Dennoch ist der VfL auf keinen Fall zu unterschätzen, weiß der Trainer: „Mainz hat einige starke Spieler in ihren Reihen und macht vor allem durch eine mannschaftliche Geschlossenheit auf sich aufmerksam. Natürlich muss man vorne auf ihren Stürmer Levin Müller aufpassen, denn er ist brannt gefährlich. Sie werden außerdem wohl im Pokal den Fuß vom Gas nehmen und können sich heute komplett verausgaben. Mit ihrem Publikum im Rücken erwarte ich ein hartes Stück Arbeit für uns.“

Zu möglichen Änderungen in der Startelf wollte sich der Coach nicht äußern. Es darf aber vermutet werden, dass Bogdan Jalenco nach seiner Pause am zweiten Spieltag wieder in die Startelf zurückkehren wird. „Ich bin fit und möchte spielen, das weiß der Trainer. Ich bin momentan sicherlich nicht in bester Form, aber ich bin in der Lage, der Mannschaft sofort wieder weiterzuhelfen und bin Optimistisch, was einen Einsatz von mir betrifft“, sagte er. Er und die gesamte restliche Mannschaft werden sicherlich alles tun, um heute Abend endlich den ersten Dreier nach Wiesbaden zu bringen.


RW Wiesbaden übernommen am 20.06.2010. Seit dem 215 Ligaspiele, 59 Siege, 68 Unentschieden und 88 Niederlagen (245 Punkte), Torverhältnis: 249:308.
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Kevin_93

Durcheinandergewirbelte Wiesbadener Mannschaft von Mainz in die Knie gezwungen

#23 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 25.07.2013 00:10

Enttäuschung, Bestürzung, wuht. So lässt sich am besten beschreiben, was nach dem Schlusspfiff in Mainz in den Köpfen der Spieler von RW Wiesbaden vorging. Man hatte ein kampfbetontes Spiel am Ende knapp, aber verdient mit 1:2 (1:2) verloren.

Bei RW Wiesbaden kehrten wie erwartet Jalenco und van der Kuijlen in die Startelf zurück. Außerdem gaben etwas überraschend Sven Treu und Armin Schwager ihr Debüt im Mittelfeld. Spieler wie Sergio Acosta, Ivan Usachev oder Niels Thomasson nahmen nur auf der Bank platz.

Dennoch begann das Spiel relativ ausgeglichen . Mainz suchte durch schnelle Angriffe den Weg nach vorne, Wiesbadens Abwehr arbeitete aber gut und hielt mit viel Kampf dagegen. So entwickelten sich immer wieder gefährliche Kontersituationen für die rot-weißen. Zwei Mal wurde Torben Peters mit einem Steilpass auf die Reise geschickt, war jedoch jeweils einen Schritt zu langsam. Sein Sturmpartner Filippo Tozzi machte es hingegen in der 15. Minute besser. Nach einem schönen Pass von van der Kuijlen auf Maduni spielte dieser einen weiten Seitenwechsel zu Hofer. Der lief über links bis zum 16er, flankte scharf vors Tor und Tozzi traf mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:0.

Jetzt zogen sich die Gäste noch weiter zurück und beschrenkten sich auf die Abwehrarbeit. Nach etwa einer halben Stunde hatte Mainz den Schock des Rückstandes überwunden und fand immer besser ins Spiel. Vor allem ihr starkes Mittelfeld setzte RWW immer mehr unter Druck. So landete der Ball nach einer schönen Kombination über Rogosic und Faber beim aufgerückten Linksverteidiger Karpin, der von der Strafraumkante trocken abzog und zum 1:1 traf. Jetzt lief das Bällchen bei den Gastgebern, die vor der Pause noch einmal die Schlagzahl erhöhten. So schickte Sebler Wunderlich mit einem Pass in den Lauf, der legte ab auf Mengershausen und dessen Hereingabe wurde vom heranstürmenden Faber per Flugkopfball im Tor versenkt (42.). So gingen die Wiesbadener gleich mit zwei heftigen Nackenschlägen in die Pause.

Nach der Pause präsentierten sich die Gäste wieder etwas besser. Man bot den Mainzern nicht mehr so viele Räume, konnte aber offensiv weiter nur wenige Akzente setzen. So spielte sich die Partie etwa 15 Minuten im Mittelfeld ab, ehe Mainz plötzlich wieder einen Gang höher schaltete. McEveley bediente Faber, der spielte einen Doppelpass mit Kaiser, lupfte den Ball in den Strafraum und Müller drosch den Ball volley knapp übers Tor. RWW fand wenig später mit einem Konter eine gute Antwort: Glaser spielte Maduni auf rechts an, der flankte auf den frei stehenden Peters, aber der schob den Ball im Fallen am leeren Tor vorbei, der Mainzer Keeper war nämlich kurz zuvor ausgerutscht. Die Hessen probierten in der Schlussphase noch einmal die Schlagzahl zu erhöhen, doch Mainz schien immer einen Schritt schneller zu sein. Faber, der durchaus als der Mann des Spiels bezeichnet werden kann kam nach einer Ballstaffette über fünf Stationen kurz vor dem 16er an den Ball, tanzte drei Gegenspieler wie Slalomstangen aus, schlenzte die Kugel aber ans Außennetz. So ging ein unerfreulicher Abend mit der ersten Saisonniederlage zu Ende.

Frust spiegelte sich in den Aussagen nach dem Spiel wieder. So z.B. bei Kevin_93: „Das war heute ein Spiel zum Vergessen. Wenn wir auf zwei Hochzeiten tanzen wollen, muss ich auch mal ein paar Spielern eine Pause geben. Natürlich haben wir so in dieser Saison noch nicht zusammengespielt, aber ich hätte nicht gedacht, dass die Mannschaft ohne Acosta und Usachev so hilflos wirken könnte, das enttäuscht mich. Wir haben gut begonnen, aber danach vor allem im Angriffsspiel kaum mehr etwas entgegensetzen können. Kämpferisch waren wir auf einer Höhe mit Mainz, aber spielerisch waren sie besser und haben mehr für den Sieg investiert, als wir. Meine Mannschaft hat sich vor der Pause auseinandernehmen lassen und wer das mit sich machen lässt, der verdient eine solche Niederlage. Das einzig positive ist, dass wir morgen schon wieder im Pokal spielen und wieder gerade biegen können, was wir heute angerichtet haben. Wenn das nicht passiert, dann ist hier mit Sicherheit der Teufel los.“

Auch der einzige Torschütze, Filippo Tozzi, zeigte sich enttäuscht: „Diese Niederlage tut weh, weil wir heute nicht gut genug waren und das kann ich mir nicht erklären. Bisher hat alles so positiv in der Saison angefangen, aber heute hat die Mannschaft führerlos gewirkt. Ohne Sergio und Ivan lief unser Offensivspiel nicht wie gewohnt und das hat die gesamte Mannschaft verunsichert. Ich habe mich über mein erstes Tor für diesen Verein sehr gefreut und kann sagen, dass ich auch noch Luft nach oben habe, aber es ist schade, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr in der Lage waren, einen Gang höherzuschalten und den Ausgleich zu erzwingen. Wir müssen in den nächsten spielen zwingender agieren und jetzt dringend den ersten Sieg einfahren.“

Auch der eigentliche Kapitän Sergio Acosta meldete sich zu Wort und gab sich kämpferisch: „Es tat weh, die Mannschaft heute so von der Seitenlinie beobachten zu müssen, aber ich verstehe die Entscheidung des Trainers. Verlassen Sie sich darauf, dass ich und auch Ivan mehr als heiß sind und jetzt im Pokal die Mannschaft wieder in die Richtige Richtung bringen wollen. Ich erwarte eine Reaktion von uns allen, ich erwarte, dass wir jetzt den Kopf hochnehmen und zu Hause zeigen, wie stark wir wirklich sind. Dafür werde ich alles tun und ich rate dem Rest der Mannschaft dringend, das auch zu tun, denn nur so können wir diese Antwort geben.“

In der Tabelle ist RWW inzwischen auf Rang 14 abgerutscht. Im morgigen Pokalspiel gegen Borussia Bielefeld soll die aufgebaute Pokaltradition beibehalten werden und dafür sorgen, dass wieder Selbstvertrauen getankt wird. Drei Mal in Folge erreichte die Mannschaft das Halbfinale in diesem Wettbewerb und was gäbe es besseres, als einen weiteren Triumph in der Festung RWW-Arena? „In diesem Spiel kann diese Truppe zeigen, was in ihr steckt, wie weit sie wirklich ist und wie viel Charakter sie hat“, forderte Präsident Erik Hausschild. Wir würden uns freuen, wenn auf all diese Worte große Taten folgen würden.


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Kevin_93

Pokal-Erfolg in letzter Minute sorgt für Ruhe und Zufriedenheit

#24 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 29.07.2013 01:23

RW Wiesbaden hat die Kritiker ruhig gestellt und eine Krise noch einmal abgewendet. In der ersten Runde des AFB-Pokals zeigte sich die Mannschaft im Vergleich zum Spiel in Mainz stark verbessert. Der Lohn war der erste Saisonsieg. Am Ende hieß es 2:1 (0:1) gegen Borussia Bielefeld in einem sehr engen Spiel, was auch gut und gerne 120 Minuten hätte gehen können.

Beide Teams traten in Bestbesetzung an, wobei bei RWW Thomasson, Acosta und Usachev in die Startformation zurückkehrten. Den besseren Auftakt erwischten allerdings die Gäste. Sie agierten zunächst frecher, ließen den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und übten mit ihren beiden Spitzen viel Druck auf die Wiesbadener Hintermannschaft aus. Nachdem zwei brenzlige Situationen noch durch Ungenauigkeiten der Bielefelder nicht zum Erfolg führten, klingelte es dann bereits in der achten Minute. Musasa wurde von Stahl schön in Szene gesetzt, spielte einen Doppelpass mit Bronckhorst, passte schön in die Gasse zum Torjäger Emmerich, der sich gut von seinem Gegenspieler löste und den Ball gekonnt aus acht Metern rechts unten ins Eck schob.

Nachfolgend fanden auch die Gastgeber ohne Umschweife ins Spiel und es entwickelte sich ein rassiger und offener Schlagabtausch. Während die Wiesbadener jetzt im Mittelfeld die Vorteile auf ihrer Seite hatten, überzeugten die Ostwestfahlen durch schnelle und gefährliche Gegenstöße. So erspielten sie sich auch die zweite Möglichkeit der Begegnung. Dieses Mal fand eine Stahl-Flanke Flores in der Mitte, doch Uada parierte seinen Kopfball mit einer tollen Reaktion. Nach etwas mehr als 30 Minuten erspielten sich auch die Männer in rot und weiß endlich ihre erste Torchance. Einen sehenswerten Lopp-Pass von Acosta bekam Peters klasse auf die Brust gespielt, legte aber noch einmal ab zum heranstürmenden Usachev, der nach seiner Direktabnahme allerdings in Torwart Bremer seinen Meister fand. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann die zweite gute Möglichkeit für die Heimelf: Der gut von Maduni in Szene gesetzte Usachev lief bis in den 16er, spielte den Ball dann von rechts außen auf die halblinke Position, wo Hofer lauerte, mit einem Haken einen Verteidiger aussteigen ließ, aber den Ball knapp links vorbeisetzte.

Nach Wideranpfiff ging es hin und her, doch jeweils an den Strafräumen war dank der gut arbeitenden Defensivreihen zunächst Endstation. So führte eine Standardsituation zur nächsten Torgefahr. RWW bekam einen Freistoß, Acosta legte sich das Leder zurecht und lupfte den Ball herrlich über die Mauer ins linke obere Eck zum 1:1 (56.). Der Schock der Gäste werte allerdings nicht lange. Nach einer schönen Kombination über Musasa und Dufrennes wurde wieder Emmerich im Strafraum gesucht und gefunden, doch Uada war bei seinem Volley-Schuss mit beiden Fäusten zur Stelle. Als der agile Musasa nach einem herrlichen Zuspiel von Bronckhorst dann selbst einmal zentral aus 13 Metern frei zum Abschluss kam, sprang der Ball vom Innenpfosten wieder zurück ins Feld und konnte dann geklärt werden.

Nach dieser Drangphase der Borussia folgte eine Schlussphase, in der beide Teams noch einmal alle Kräfte mobilisierten. Nun kamen jedoch auch immer wieder ein paar Unkonzentriertheiten hinzu, weshalb die Abwehrreihen nicht mehr überwunden werden konnten. Die beiden Teams schienen sich bereits mit der Verlängerung abgefunden zu haben, da schlug Wiesbaden noch einmal zu. Acosta bediente Glaser auf der Linken Seite, dessen Flanke wurde zwar abgeblockt, doch die Kugel landete halblinks vor den Füßen von Hofer, der flankte erneut nach innen, Acosta verlängerte den Ball per Kopf auf den zweiten Pfosten und Torben Peters drückte den Ball zum 2:1 ins Netz. Grenzenloser Jubel flutete in dieser 89. Minute durch die RWW-Arena, doch noch war nicht Schluss. Bielefeld wollte jetzt unbedingt den Ausgleich, probierte es aber zu sehr mit der Brechstange und agierte zu überhastet, so dass die Mannen aus der hessischen Landeshauptstadt mit vereinten Kräften ihren Kasten sauber hielten und nach 93 Minuten endlich jubeln durften.

Trainer und Manager Kevin_93 war der erste, der seiner Freude Luft machte: „Es ist ein tolles Gefühl, endlich diesen Sieg geschafft zu haben. In den letzten Tagen hat nach dem unschönen Spiel in Mainz nicht unbedingt vieles darauf hingedeutet, aber in einem Pokalspiel ist RWW schon seit drei Jahren zu allem in der Lage und das haben die Jungs heute gezeigt. Wir sind nicht gut in die Partie gekommen, haben uns davon aber nicht verunsichern lassen und vor allem konzentriert und ohne größere Schwächephasen weitergespielt. Am Ende hätte es wohl in die Verlängerung gehen müssen, aber wir haben den lucky Punch gesetzt und ich bin froh darüber, denn damit haben wir Kräfte gespart. Es liegt noch viel Arbeit vor uns, doch mit diesem Sieg heute haben wir ein wichtiges Zeichen gesetzt und es geht endlich wieder in die richtige Richtung.“

Kapitän Sergio Acosta sagte: „Das ist Pokal, das ist einfach nur geil! Wir haben heute zwei starke Mannschaften gesehen, die beide alles gegeben haben und am Ende hat die Mannschaft gewonnen, die ihre Chancen besser verwertet hat und das waren wir. Wir haben als Team wieder so zusammengearbeitet, wie ich mir das vorstelle, der Ball lief gut und wir haben uns nie den Schneit abkaufen lassen. Vielleicht war die Anfangsphase ein kleiner Schwachpunkt, aber wir haben über den Kampf zurück ins Spiel gefunden und wahrlich nicht unverdient gewonnen. Das war unsere bisher beste Saisonleistung und man hat heute gesehen, wie es gehen kann. Diesen Schwung müssen wir jetzt unbedingt auch ins nächste Spiel mitnehmen. Mein Tor war ein schöner Moment für mich, vor allem, weil der Ball genau da hingegangen ist, wo ich ihn hinhaben wollte.“

Schlussendlich kam auch noch Siegtorschütze Torben Peters zu Wort: „Das war ein wichtiger Befreiungsschlag heute für uns und das vor den eigenen Fans ist natürlich noch viel schöner. Vor allem im Offensivspiel hatten wir heute wieder mehr Struktur, Ordnung und Klarheit, was vor allem auch mich als Stürmer freut. Stellenweise hatten wir ein wenig Glück, dass Bielefeld nicht ein zweites Tor gemacht hat, aber wenn man sich das gesamte Spiel anschaut, ist der Sieg nicht unverdient. Es war ein ungemein ausgeglichenes Spiel, aber das Spiel ist eben erst vorbei, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Irgendwie kam der Ball zu mir und ich habe einfach nur den Fuß hingehalten und das Ding war drin. Für solche Momente lebt man als Fußballer und vor allem in dieser Arena mit diesen Fans ist das einfach nur Gänsehaut pur. Ich danke der Mannschaft und den Fans und hoffe, dass wir in der nahen Zukunft noch viele solche Momente gemeinsam erleben können, dass das hier eine Initialzündung war.“

Die Auslosung zur zweiten Pokal-Runde, die nach dem elften Spieltag ausgetragen wird, findet am kommenden Spieltag statt. Dann bestreitet RW Wiesbaden übrigens das nächste brisante Heimspiel. Es geht im Hessenderby gegen den TSV Frankfurt. Doch erst einmal wird dieser Triumph im Pokal ausgiebig gefeiert.


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Kevin_93

Vor Frankfurt: Rainer Hofer im Interview

#25 von Kevin_93 ( gelöscht ) , 30.07.2013 01:18

Im exklusiv-Interview spricht Wiesbadens Mittelfeldspieler Rainer Hofer über sich, seine Vergangenheit in Frankfurt und hier in Wiesbaden, die Zukunft und das große Derby gegen den TSV Frankfurt. Dabei präsentiert sich uns ein sehr selbstbewusster Spieler, der inzwischen ein rot-weißer durch und durch zu sein scheint.

Frage: Rainer, du bist jetzt schon die dritte Saison hier in Wiesbaden. Wie fühlst du dich und wie siehst du deine aktuelle Form?
Hofer: Es war definitiv damals die richtige Entscheidung für mich, nach Wiesbaden zu wechseln. Ich habe mich hier sehr gut weiterentwickelt und bin noch mal gut 10 % stärker geworden. Meine Form könnte noch etwas besser sein, aber ich arbeite weiter hart an mir und bin im Grunde ganz zu Frieden.
Frage: Wo siehst du in der Zukunft noch Verbesserungschancen?
Hofer: Ich würde gerne meine Torgefährlichkeit verbessern. Ich habe in meiner Anfangssaison bei RWW ein paar Tore gemacht, letzte Saison habe ich glaube ich aber keinen einzigen Treffer erzielt. Da will ich auf jeden Fall noch besser werden.
Frage: Mit welchen Spielern kommst du hier in Wiesbaden besonders gut klar? Gibt es da gute Freunde?
Hofer: Ich war von Beginn an viel mit Tobi Glaser unterwegs. Seit der vergangenen Saison habe ich auch ein sehr gutes Verhältnis zu unserem Goalgetter Torben Peters. Wir sind alle im selben Alter und absolut auf einer Wellenlänge. Mit den anderen Spielern verstehe ich mich aber auch ohne Probleme.
Frage: Wie siehst du deine Rolle in der Mannschaft für die Zukunft? Könntest du dir vorstellen, deine Karriere hier bei RWW zu beenden, vielleicht sogar Kapitän zu werden?
Hofer: Was meine Karriere betrifft bin ich ein Spieler, der gerne im hier und jetzt lebt. Ich habe meinen Vertrag aber nicht um sonst zuletzt um drei Jahre verlängert. Es macht mir Spaß, hier zu spielen und deshalb kann ich mir im Moment gut vorstellen, noch lange in Wiesbaden zu spielen. Ich versuche jetzt schon, auf dem Platz viel Verantwortung zu übernehmen und könnte mir auch vorstellen, irgendwann die Binde zu tragen. Momentan haben wir aber mit Sergio Acosta einen Kapitän, der seine Sache sehr gut macht.
Frage: Was sind deine Ziele mit der Mannschaft für den Moment und auch für die Zukunft?
Hofer: Für den Moment ist es wichtig, dass wir auch in der Liga so richtig in die Spur finden. Mein Ziel für die Saison ist es, mit der Mannschaft noch mal ein Bisschen besser abzuschneiden, als letztes Jahr, dass wir uns Stück für Stück steigern. Für das, was nach dieser Saison ist habe ich natürlich den Wunsch, mit RWW irgendwann eine Topmannschaft in der Liga zu sein. Ein großer Traum ist es, den AFB-Pokal zu gewinnen. Nachdem wir schon drei Mal im Halbfinale waren, könnte dieser Traum auch vielleicht bald schon Realität werden.
Frage: Du hast eben schon die Liga angesprochen. Im nächsten Spiel geht es gegen den TSV Frankfurt, deinen Ex-Club. Ist es ein besonderes Spiel für dich?
Hofer: Wenn ich das abstreiten würde, würde ich lügen. Es ist mein Ex-Club, da ist man immer besonders motiviert und will alles geben. Ich bin damals aus Frankfurt weggegangen, weil man mir dort nicht die Chance geben wollte, mich zu einem großen Spieler zu entwickeln. Ich war damals sehr enttäuscht und habe große Hoffnung in meinen neuen Club gesetzt. Ich wurde nicht enttäuscht und habe denke ich hier in Wiesbaden den Durchbruch geschafft und bin auch weiterhin auf einem sehr sehr guten Weg. Das möchte ich meinem ehemaligen Verein noch mal deutlich vor Augen halten.
Frage: Wie groß siehst du die Chancen auf einen Einsatz von dir?
Hofer: Ich denke schon, dsass ich auflaufen werde. Der Trainer weiß, wie wichtig mir dieses Spiel gegen Frankfurt ist. Ich hhabe außerdem in den letzten Spielen meinen Rhythmus gefunden und bin mir sicher, entscheidende Impulse für meine Mannschaft setzen können. Um gegen Frankfurt spielen zu dürfen, setze ich mich auch gerne danach in Leverkusen auf die Bank.
Frage: Was würde dir persönlich ein Sieg gegen Frankfurt bedeuten?
Hofer: Eine ganze Menge! Es ist ein Derby und es geht gegen meinen ehemaligen Club, ein paar Spieler aus meiner damaligen Zeit kenne ich auch noch. Es werden viele Freunde und bekannte aus meiner Frankfurter Zeit nach Wiesbaden ins Stadion kommen, ich werde unter besonderer Beobachtung stehen. Das ist der Druck, den ich liebe, den ich vielleicht auch brauche, um die ganz großen Spiele abzuliefern. Ich möchte alles tun, um am Ende mit drei Punkten dazustehen, ich werde wenn nötig kämpfen bis zum Umfallen.


RW Wiesbaden übernommen am 20.06.2010. Seit dem 215 Ligaspiele, 59 Siege, 68 Unentschieden und 88 Niederlagen (245 Punkte), Torverhältnis: 249:308.
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33. Spieltag am Samstag den 23.11.13

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