Amateurbereich

#1 von Hollywood , 12.01.2019 21:28

Hallo zusammen,

dadurch das ich momentan etwas Zeit habe und dieser Bereich mich besonders interessiert, würde ich hier gerne das Thema Amateurbereich etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Ich finde dieser Bereich ist sehr diskussionsfreudig und hat positive und neagtive Eigenschaften.
Dieses Thema habe ich jetzt nicht aufgemacht um den Amateurbereich abzuschaffen oder sonstiges.
Es ist in meinen Augen einfach nur ein interessantes Thema über das man viel reden kann.
Ich gebe mal ein paar Punkte unten an, vielleicht fällt dem ein oder anderen ja etwas dazu ein und oder hat ganz andere Ansätze zu diesem Thema.

- Findet ihr den Amateurkader sinnvoll
- Ist es nur sinnvoll einen Amateur zu ziehen wenn man genug Prestigepunkte hat
- Ist das zu viel Glück
- Ist es eine Gelddruckmaschine
- Geht da zu viel Konzentration drauf und der Profibereich muss leiden

Wie gesagt, ich investiere viel Zeit in dieses Thema und auch viel Geld.
Ich werde euch gleich mal ein paar Beispiele von mir hier zeigen, damit ihr wisst wie ich dieses Thema angehe.
Der Spielspaß stand für mich bei Ab-Pfiff immer an erster Stelle, das habe ich oft geschrieben und das wird sich auch nie ändern.
Wir Menschen sind nun mal sehr verschieden und Spaß ist für jeden etwas anderes und man kann mit seiner Art Spaß zu haben sogar andere Menschen verärgern.
Für mich ist AB-Pfiff das optimale Spiel, ich habe immer gerne Aufbauspiele gespielt und Fussball natürlich auch.
Dadurch das die Anzahl von Managern hier so gering ist, habe ih für mich also das optimale Spiel gefunden.

Dadurch das ich lieber von neuem Anfange und etwas aufbaue, habe ich natürlich ein/mehrere Problem/e gehabt.
Ich mussteerstmal den richtigen Verein finden, da viel verändern weil ich die Mannschat so haben wollte wie ich das für richtige halte.
Wenn dann ein Angebot von einem anderen Verein kam, den ich besser fand, habe ich den Verein gewechselt und da dann wieder von vorne angefangen.
In dieser Zeit habe ich nicht nur Fehler gemacht, aus denen ich aber gelernt habe, sonden ich bin auch einigen Managern mit meiner Spielweise auf die Füsse getreten.
Mir war es egal ob ich 1:0 oder 10:0 verliere, wenn ich für meinen Verein einen Vorteil daraus ziehen konnte.
Jetzt bin ich schon sehr lange bei meinem Traumverein und habe dort lange Zeit etwas aufgebaut und es geht so langsam in die Richtung wo ich nicht mehr Spiele abschenken muss.
Das ist noch nicht ganz vorbei aber es wiird in der Häufigkeit nicht mehr so lange vorkommen.

Warum ich diesen Aufbau gewählt habe, hatte ich durch den Spielspaß schon erklärt.
Nun kommen noch zwei wichtige Faktoren dazu.
Der erste Faktor ist Erfolg, ich bin nach Hamburg gekommen da war der Verein in den letzten 5 Jahren "nur noch" im oberen Tabellendrittel zu finden.
Das war schnell verändert, die erste Saison bin ich Vizemeister und in der zweten Saison bin ich Meister geworden.
Für mich natürlich der Meilenstein in meiner Managerkarriere.Jetzt ging es mir ähnlich wie Donskorp vor kurzem auch.
Ich habe mich in ein gemachtes Nest gesetzt, das kann jeder.
Ich musste nämlich nur ein-zwei Sachen verändern und gut war, der Verein wurde über Jahre hinweg sehr gut von 93Benjamin geführt.
Also, Erfolg macht natürlich Spaß und den Erfolg den wollte ich mir dann doch etwas mehr erarbeiten.

Der dritte und letzte Faktor ist für mich die Nähe zum Team.
Es gibt hier viele herangehensweisen um Spaß und Erfolg zu haben und das ist auch gut so.
Ich für meinen Teil wollte ein Team aufbauen wo ich jeden Spielr selbst eingekauft habe, trainiert habe und vielleicht auch erst "Groß" gemacht habe.
Wo wir nach langem schreiben wieder beim Amateurbereich wären.

Ich gebe euch gleich mal ein paar Beispiel von meinem Aufbau von Spielern aus dem Amateurbereich, villeicht findet sich der eine oder andere in der Idee wieder oder vielleciht habe ich den ein oder anderen auf eine Idee gebracht, lasst es mich wissen ob wie ihrdenkt.

Der Text ist länger geworden als er sollte und ich bin etwas ins Detail meiner Managerlaufbahn gegangen, ich hoffe ich habe euch nicht gelangweilt und ihr habt Spaß an meinen Amateuren die ich euch zeige.

Liebe Grüße
Hollywood


 
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RE: Amateurbereich

#2 von Hollywood , 12.01.2019 21:42



Das ist wohl der wichtigste Spieler den ich momentan in meinen Reihen habe.

Der Sprung den er im Amateurbereich geacht hat ist unglaublich, in 3 Jahre eine Stärkeentwicklung von 6 Punkten.
Der Spieler bekommt demnächst natülich einen eigenen Zeitungsbericht von mir und deshalb will ich hier noch nicht alle Details nennen aber das der Spieler Gold wert ist, ist wohl jedem klar. Die Frage ist halt zu welchem Preis. 3 Jahre alles in den Amasteurbereich gesteckt und die Profis verkümmern lassen.


 
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zuletzt bearbeitet 12.01.2019 21:46 | Top

RE: Amateurbereich

#3 von Hollywood , 12.01.2019 21:54



Der nächste Spieler hat in diesen 3 Jahren "nur" 3 Stärkepunkte dazu gewonnen.
Der wird im Winter aber auch ca. 4,5 mio. für den Verein frei machen und den bisherigen dritten Stürmer ersetzen.


 
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RE: Amateurbereich

#4 von Hollywood , 12.01.2019 22:00



Der Spieler wird zwar erst zur nächsten Saison interessant für mich aber wenn der bis dahin nochmal solch einen Sprung innerhlab eines Jahres macht...


 
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RE: Amateurbereich

#5 von Hollywood , 12.01.2019 22:03

Interessant zu diesem Thema ist sicher auch Gelsenkirchen, die einen kompletten Umbruch mit den Amateuren gemacht haben.


 
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RE: Amateurbereich

#6 von Rene.Sickboy , 12.01.2019 23:20

Also finde deinen Text nicht zu lange, aber gut geschrieben! Top weiter so!

Habe selber bereits seit Abstieg von der 1sten in die 2te Liga damals voll auf Amateure gesetzt, wenn man meinen kader anschaut udn auch meine Amateure, sind einfach TOP!

Dauert halt wirklich 3-6 Saisonen, aber die Geduld muss man haben und auch immer die Amas 3 Spiele einsetzen in der Saison um die Aufwertugn am Ende nochmal zu pushen!
Setze auch meine AE immer ein um Amateure zu generieren, dies ist zum Teil ein Verlustgeschäft, aber bei 15 Amateuren sind meistens 3-4 nützliche dabei!

Lg Rene


@ in Bearbeitung.......

 
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RE: Amateurbereich

#7 von Christian O. , 13.01.2019 11:00

Danke Hollywood für deinen Einblick! :-)
Ich bin kein gr. Mathematiker, aber nur auf die Top Amas zu setzen ist denke ich ein Verlustgeschäft.
Man muss auch ein paar von den schwachen oder schwächeren auf Marktwert bringen, sonst ist es vielleicht besser mehr in die Profi-Spieler zu investieren. Mit meinem Konzept läuft es zur Zeit ganz gut. Scab hat es denke ich ganz gut eingestellt, sodass man auch als Verein mit wenig Prestige und in Liga 2 gute Amateure generieren kann. Hollywoods Top Seller sind natürlich für 2. Ligisten ein Traum und dieser wird es wohl auch bleiben. ;-)
Die Größe des Amateurkaders ist denke ich auch noch wichtig. Zu groß kostet er zu viel und du wirst auch nie alle auf MW bringen können. Also ein Verlust Geschäft. Ausser man geht einen Weg wie Gelsenkirchen. Die müssen aber dann natürlich auch stärker sein.


Seit mitte Saison12, Sep. 2014, Manager beim SpVgg Konstanz, Liga 2

Saison12-16.Platz - S13-16Pl. - S14-14.Pl. - S15-13.Pl. - S16-13.Pl. - S17-10Pl. -
S18-8.Pl - S19-11.Pl. - S20-5.Pl. - S21-5.Pl. - S22 - "Schau mer mal"

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RE: Amateurbereich

#8 von Hollywood , 13.01.2019 11:33

Würdest du mir/uns mal einen Einblick bzgl. Erik Lais geben.
Was hast du mit dem vor?

Und wenn du von Kadergröße im Amateurbereich sprichst, warum hast du dann z.B. noch Richard Arens noch im Team?
Deinen Amateurkader finde ich übrigens sehr gut.


 
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RE: Amateurbereich

#9 von BigPeaches , 13.01.2019 14:18

Zitat von Christian O. im Beitrag #7
Danke Hollywood für deinen Einblick! :-)
Die Größe des Amateurkaders ist denke ich auch noch wichtig. Zu groß kostet er zu viel und du wirst auch nie alle auf MW bringen können. Also ein Verlust Geschäft.


Also ich finde der Unterhalt eines großen Amateurkaders kostet nicht zu viel. Für das Gehalt eines mittelmäßigen Profis kannst du doch locker 10-12 Amateure unterhalten.
Verhältnismäßig teuer ist es doch eher einen entsprechend großen und guten Amateurkader zu generieren, wobei ich deshalb aber auch nicht für günstigeres Generieren bin.
Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, dass ich bisher finanziell jede Saison eine ziemliche Gratwanderung hinlegen muss um nicht ins Minus zu rutschen und mir da Ausgaben im Amateurbereich gut überlegen muss.
Außerdem hab ich bisher auch kaum richtig gute Amateure bekommen (meist Talent 1 oder 2 und auch keinen über 1000). Ich denke schon, dass das (fehlende) Prestige da nicht unerheblich ist.
Trotzdem habe ich bisher noch keinen Amateur gefeuert, weil als Lückenfüller kommt quasi jeder mal zum Einsatz.

Ich persönlich wäre aber für eine Begrenzung der maximalen Amateuranzahl. Im Moment ist es ja legitim mit z.B. 13 Profis aber doppelt sovielen Amateuren zu spielen. Ich würde vorschlagen, dass man nur genauso viele Amateure wie Profis im Kader haben darf. Das würde extrem aufgeblähte Amateurkader ein wenig eingrenzen...

 
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RE: Amateurbereich

#10 von Hollywood , 13.01.2019 15:32

Was hast du denn gegen die großen Amateurkader?
Ich sehe da nichts positives für den Verein mit großem Amateurkader, was übersehe ich da?


 
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RE: Amateurbereich

#11 von Christian O. , 13.01.2019 16:54

Zitat von Hollywood im Beitrag #8
Würdest du mir/uns mal einen Einblick bzgl. Erik Lais geben.
Was hast du mit dem vor?


Der liebe Eric hätte mitte nächste Saison Platz bekommen. Da sich in der Transferphase etwas unerwartetes im Bereich Abwehr getan hat, kommt er zum Anfang nächster Saison. Er ist definitiv besser als der italienische Vorgänger im Stärke/Alter vergleich. Da es aber anscheinend die Möglichkeit gibt einen Aufstiegsplatz zu bekommen, könnte er früher im Profikader landen.

Zitat von Hollywood im Beitrag #8
Und wenn du von Kadergröße im Amateurbereich sprichst, warum hast du dann z.B. noch Richard Arens noch im Team?
Deinen Amateurkader finde ich übrigens sehr gut.


Mein Ama Kader ist größer als gewohnt, da zur Winterpause ein Abwehr und ein Mittelfeld Spieler in den Profikader integriert werden und ich nicht erst in der zweiten Saisonhälfte neue Amas generieren möchte.
Richard ist ein Wackelkandidat. Er ist einfach noch da, weil die anderen 2 schwachen auch nicht gerade das sind was ich mir erhofft hatte...Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Wahrscheinlich sollte ich einen von den 3 schwachen Mittelfeld Spielern kübeln... ;-)


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RE: Amateurbereich

#12 von Christian O. , 13.01.2019 16:57

Zitat von BigPeaches im Beitrag #9
Zitat von Christian O. im Beitrag #7
Danke Hollywood für deinen Einblick! :-)
Die Größe des Amateurkaders ist denke ich auch noch wichtig. Zu groß kostet er zu viel und du wirst auch nie alle auf MW bringen können. Also ein Verlust Geschäft.


Also ich finde der Unterhalt eines großen Amateurkaders kostet nicht zu viel. Für das Gehalt eines mittelmäßigen Profis kannst du doch locker 10-12 Amateure unterhalten.
Verhältnismäßig teuer ist es doch eher einen entsprechend großen und guten Amateurkader zu generieren, wobei ich deshalb aber auch nicht für günstigeres Generieren bin.
Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, dass ich bisher finanziell jede Saison eine ziemliche Gratwanderung hinlegen muss um nicht ins Minus zu rutschen und mir da Ausgaben im Amateurbereich gut überlegen muss.
Außerdem hab ich bisher auch kaum richtig gute Amateure bekommen (meist Talent 1 oder 2 und auch keinen über 1000). Ich denke schon, dass das (fehlende) Prestige da nicht unerheblich ist.
Trotzdem habe ich bisher noch keinen Amateur gefeuert, weil als Lückenfüller kommt quasi jeder mal zum Einsatz.

Ich persönlich wäre aber für eine Begrenzung der maximalen Amateuranzahl. Im Moment ist es ja legitim mit z.B. 13 Profis aber doppelt sovielen Amateuren zu spielen. Ich würde vorschlagen, dass man nur genauso viele Amateure wie Profis im Kader haben darf. Das würde extrem aufgeblähte Amateurkader ein wenig eingrenzen...






Ich meinte große Ama Kader von bis zu 30 Spielern.
Die haben meiner Meinung nach keinen Sinn und kosten nur Geld.
Hab übrigens kein Problem wenn jemand einen großen Ama Kader hat und sein Geld raus wirft.


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RE: Amateurbereich

#13 von Donskorp , 14.01.2019 07:42

Schöner Beitrag Hollywood.

Du hast durch deine Investitionen im Amateurbereich schöne Juwelen im Kader. Gerade der Torhüter ist sehr interessant.

Für mich als Neuling hier, ist der Amateurbereich sehr wichtig. Die Kosten & tatsächlichen Nutzen kann ich noch gar nicht so recht abschätzen.
Es zählt aber am Ende des Tages bei mir nur das Talent und das Alter. Irgendwo muss man ja seine Prioritäten setzen.
Neue Amateure mit einem niedrigen Talent (unter 4), niedriger Stärke und durchschnittlichen Alters, fliegen sobald ich eine Alternative im Amateurkader habe, raus.
Eigentlich möchte ich langfristig nur maximal 2-3 5er Talente im Profi & Amaterkader haben. Ansonsten 6er.

Die Anzahl der Spieler im Amateurkader sollte jeder individuell wählen können.
Für mich persönlich ist eine hohe Anzahl nicht sinnvoll.
Zum einen kann ich den Spielern nicht die optimale Förderung garantieren (Spiele in der A-Mannschaft usw.).
Und zum anderen kosten diese Spieler ja auch Geld.
Und das ständige Durchtauschen erhöht ja nicht unbedingt das Teamwork, Geist, Moral usw.

Die nächsten Kandidaten für den A-Kader wären bei mir momentan:
To Norbert Fielsacher Norbert Fielsacher Schweiz Talentstufe 5 Alter 21 Stärke 1362
Mi Axel Tahler Axel Tahler Deutschland Talentstufe 6 Alter 17 Stärke 1391
St Pascal Ege Pascal Ege Deutschland Talentstufe 6 Alter 28 Stärke 1472

Wobei der Stürmer fast schon zu alt ist.


Karriere/Erfolge: TSV Kiel: 20.Saison: 10.2017 - 03.2018 (2.Liga, 18.Platz & Abstieg); Eintracht Essen: 21.Saison: 06.2018 (1. Liga, 14.Spieltag); Union Koblenz 21.Saison: 07.2018 (1.Liga. 21.Spieltag & 15.Platz Klassenerhalt); 22.Saison: 10.2018 TuS Rostock

Der Ball ist rund

 
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zuletzt bearbeitet 14.01.2019 07:43 | Top

RE: Amateurbereich

#14 von Wipps , 15.01.2019 08:01

Der Amateuerbereich ist nur etwas für leute, die bereits Geld haben und das Ganze auch über mehrere Saisons durchziehen wollen.

Ich hatte in den letzten jahren praktisch jedes Jahr ein Investitionsvolumen von 2-4 Mio im jahr. Nach ca. 4 oder 5 Saisons schafft man es damit Spieler im Amaterukader zu haben, die in der ersten Liga gute Backupspieler sind und in der 2. Liga auch zur ersten 11 gehören können. Eine Gelddruckmaschine ist es aus meiner Sicht nicht unbedingt, da zu der 4-5 Jahren Entwicklung auch noch 50 notwendige Einsätze bis zum vollen Marktwert hinzukommen. Insbesondere bei Spielern, die nicht zu Stammelf gehören, dauert das nochmal mindestens 4 weitere Saisons, in denen auch Gehalt gezahlt werden muss.

Kurz gesagt, die Phase in der es sich lohnt kommt erst nach ca. 6-8 Saisons. Bis dahin muss man viel investieren, da sonst am Ende auch kein echter Erlös herauskommt. Hat man das aber durchgezogen, springt viel dabei heraus. In meinem Fall wurden eine handvoll Amateure zu Stammkräften und viele andere zu Bargeld.

Im Ergebnis würde ich sagen, dass ich damit Gewinn gemacht habe, letztlich muss man aber auch folgende Überlegung mit einbeziehen: Wenn man in 5 Jahre im Durchschnitt sagen wir 3 mio in Amateure investiert, dann sind das letztlich auch 15 Mio, die geschickt in gute Spieler investiert auch gut und gerne 5 Tabellenplätze oder einen Aufstieg und damit mehr Prestige, Zuschauer- und Fanartikeleinnahmen bedeuten würden. Wenn man dieses Geld dann noch in unter 20 jährige 6er Talente investiert, dann werden diese durch die gute Stärkeentwicklung ebenfalls zu einem lukrativen Geschäft.

Das gegenzurechnen dürfte wohl nahezu unmöglich sein. Ich denke, dass beide Varianten erfolgversprechend sein können und das ist das schöne daran.

Zu den Amateuren einige anderer Mannschaften: Da sind echte Sahnestückchen dabei, die ich auch gerne hätte, aber bei einigen verstehe ich einfach nicht, weshalb ein 27 jähriges 2er talent mit unterdurchschnittlicher Stärke behalten wird wenn man 20 Amateure zur verfügung hat, die pro Spieltag in der ersten Liga 60.000 und damit in einer Saison 2 mio verbrauchen, durch die Saison geht. Meine Erfahrung sagt mir, das es sehr schwer ist 20 Amateure in die Profimannschaft zu integrieren, es sei denn die Amateuere wurden kontinuierlich auf Stärke 14 gepusht, so dass sie tatsächlich Stammkräfte ersetzen können. Ich selbst habe auch 20 Amateure und ich finde das viel zu viel, kann mich aber schwer von denjenigen trennen, die ich als förderungswürdig einschätze .... ist aus meiner Sicht ne finanzielle Gratwanderung, die auch voll nach hinten losgehen kann.


 
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zuletzt bearbeitet 15.01.2019 08:03 | Top

RE: Amateurbereich

#15 von Hollywood , Gestern 11:31

Zitat von Wipps im Beitrag #14
Der Amateuerbereich ist nur etwas für leute, die bereits Geld haben und das Ganze auch über mehrere Saisons durchziehen wollen.

Ich hatte in den letzten jahren praktisch jedes Jahr ein Investitionsvolumen von 2-4 Mio im jahr. Nach ca. 4 oder 5 Saisons schafft man es damit Spieler im Amaterukader zu haben, die in der ersten Liga gute Backupspieler sind und in der 2. Liga auch zur ersten 11 gehören können. Eine Gelddruckmaschine ist es aus meiner Sicht nicht unbedingt, da zu der 4-5 Jahren Entwicklung auch noch 50 notwendige Einsätze bis zum vollen Marktwert hinzukommen. Insbesondere bei Spielern, die nicht zu Stammelf gehören, dauert das nochmal mindestens 4 weitere Saisons, in denen auch Gehalt gezahlt werden muss.

Kurz gesagt, die Phase in der es sich lohnt kommt erst nach ca. 6-8 Saisons. Bis dahin muss man viel investieren, da sonst am Ende auch kein echter Erlös herauskommt. Hat man das aber durchgezogen, springt viel dabei heraus. In meinem Fall wurden eine handvoll Amateure zu Stammkräften und viele andere zu Bargeld.

Im Ergebnis würde ich sagen, dass ich damit Gewinn gemacht habe, letztlich muss man aber auch folgende Überlegung mit einbeziehen: Wenn man in 5 Jahre im Durchschnitt sagen wir 3 mio in Amateure investiert, dann sind das letztlich auch 15 Mio, die geschickt in gute Spieler investiert auch gut und gerne 5 Tabellenplätze oder einen Aufstieg und damit mehr Prestige, Zuschauer- und Fanartikeleinnahmen bedeuten würden. Wenn man dieses Geld dann noch in unter 20 jährige 6er Talente investiert, dann werden diese durch die gute Stärkeentwicklung ebenfalls zu einem lukrativen Geschäft.

Das gegenzurechnen dürfte wohl nahezu unmöglich sein. Ich denke, dass beide Varianten erfolgversprechend sein können und das ist das schöne daran.

Zu den Amateuren einige anderer Mannschaften: Da sind echte Sahnestückchen dabei, die ich auch gerne hätte, aber bei einigen verstehe ich einfach nicht, weshalb ein 27 jähriges 2er talent mit unterdurchschnittlicher Stärke behalten wird wenn man 20 Amateure zur verfügung hat, die pro Spieltag in der ersten Liga 60.000 und damit in einer Saison 2 mio verbrauchen, durch die Saison geht. Meine Erfahrung sagt mir, das es sehr schwer ist 20 Amateure in die Profimannschaft zu integrieren, es sei denn die Amateuere wurden kontinuierlich auf Stärke 14 gepusht, so dass sie tatsächlich Stammkräfte ersetzen können. Ich selbst habe auch 20 Amateure und ich finde das viel zu viel, kann mich aber schwer von denjenigen trennen, die ich als förderungswürdig einschätze .... ist aus meiner Sicht ne finanzielle Gratwanderung, die auch voll nach hinten losgehen kann.


Ja, das ist die Frage die sich mir auch immer wieder stellt. 6-8 Saisons mit Amateuren oder doch lieber Erfolg mit der Profimannschaft (zumindest mehr Chancen auf Erfolg).
Das ist eine lange Zeit und ich bin sie wie du gegangen und es ist auch noch nicht ganz vorbei. Ich für meinen Teil werde weiterhin mehr Fokus auf die Amateure setzen, wenn auch nicht mehr so viel wie momentan, wie das dann genau aussieht weiß ich aber auch noch nicht.

In deinem Amateurkader steckt wirklich viel Geld, im Sturm hast du definitiv ein Luxusproblem.


 
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RE: Amateurbereich

#16 von daewoo , Heute 11:47

Also ich für meinen Teil muß sagen der Amateurkader ist schon Sinnvoll,gibt halt noch ein paar Strategischeausrichtungen zusätzlich.Oder halt nicht,geht auch ohne.

Persönlich weiß ich noch gar nicht so genau,wie ich die Sache mit Bremen angehen werde.In Freiburg,da liegt die Ausrichtung auf Kadererweiterung erstmal.Wie das der neue Manager dann irgendwann mal Hand habt überlasse ich dann ihm.Auf Dauer wird es wohl daruf hinauslaufen,dass die Ama´s mal Profis werden sollen,also sie sollen mir sportlich weiterhelfen nicht finanzell.Mit Simon Erkel ist vllt.ein kommender Superstar im Freiburger Amakader.Den Ich auf jedenfall,solange ich noch am Ruder bin,fördern werde.Ich verpflichte keine Amateure um sie dann nach 50 Spielen zu verkaufen.Also kommen für mich nur junge und hochtalentierte in Frage,alles andere fliegt.Die Größe des Kaders,sollte nicht zu groß sein.Mein Ziel werden wohl mal 6-8 sein,könnten auch 9 werden.Ich muß auch sagen:Ich berechne überhaupt nichts sind alles Bauch und manchmal auch Kopfentscheidungen bei mir,ob das alles immer so richtig ist oder nicht sehe ich dann.Es macht eine riesen Gaudi,seinen Verein so aufzustellen wie man es möchte auch auf die Gefahr hin das es schief läuft.Denn eins darf man ja auch nicht vergessen:Die Konkurrenz ist nicht doof und haben alle einen Plan vom Fußball.Der übrings am Wochende wieder losgeht,Jipiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii

PS: WERDER!


Saison 20:Pokalfinale,Aufstieg in Liga 1
Saison 21:Pokalhalbfinale,Abstieg in Liga 2

 
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